Der Wundertäter (Bd. 1-3)

Autor: Strittmatter, Erwin

Verlag: Aufbau Verlag, Berlin und Weimar

 

Band 1

Leinen mit Schutzumschlag, 501 Seiten (125x195) leicht vergilbt
26. Auflage 1982

"Das ist die köstliche, frische und herbe Geschichte des jungen Häuslersohnes Stanislaus Büdner. Seine Kindheit, seine Wander- und Lehrjahre sowie seinen Militärdienst erleben wir in diesem Roman. Das Buch ist voll feinem Humor, und man kommt aus dem Schmunzeln nicht heraus, aber aus einem Schmunzeln das der Ausdruck der Befriedigung über neu gewonnene Erkenntnisse ist. Mit dem "Wundertäter" hat Strittmatter erneut gezeigt, daß er die Kunst der Menschenzeichnung  meisterhaft beherrscht."
(Neu Zeit, Linz)


Band 2

Leinen mit Schutzumschlag, 438 Seiten (125x195) leicht vergilbt
8. Auflage 1982

Stanislaus Büdner, der Wundertäter aus Waldwiesen, der als Bäckergeselle cand.poet. werden wollte, geht 1946 aus dem griechischen Kloster zusammen mit dem Vorkriegslyriker Johannis Weißblatt an den Niederrhein, um eine Dichterei pp, ein Handwerk ohne Boden, zu betreiben. Die Eröffnung des Ein-Mann-Betriebes mißlingt, und Stanislaus kehrt in seine Heimat zurück, wo sein Vater Gustav noch lebt, der ihn einst auf den Namen eines Glasfressers taufen ließ. Er trifft alte Bekannte mit neuen Namen. Die wichtigsten neuen Bekannten des schreibsüchtigen Exwundertäters sind ein Meisterfaun und ein Mädchen namens Rosa, die beide nach rätselhaften Gesetzen kommen und gehen. Trotzdem schafft es Stanislaus, mit dem Mädchen Rosa einen Sohn zu zeugen, und er versucht auch sonst unentwegt, auf seine Weise vorwärtszukommen: ein Buch zum Lachen über einen, der nichts zu lachen hat.


Band 3

Leinen mit Schutzumschlag, 654 Seiten 125x195) leicht vergilbt, Seite 531-Ende mit leichtem Wasserrand
2. Auflage 1981

Stanislaus Büdner, Wundertäter aus Waldwiesen, der sich als dichtender Bäckergeselle Lyro Lyring nannte, gibt sich als Ingenieur der politischen Seele, zu deutsch Journalist, das Pseudonym STABÜ und wird Verwalter der Lokalredaktion Kohlhalden. Er rächt sich an Indendant Klapphorn mit einer "Faust"-Rezension, hilft einen Braunkohlenhelden anfertigen, einen Kriegerdenkmals-Sockel in einen perspektivischen Affenfelsen verwandeln, eine Barlach-Figur vor Banausen und die Hygiene der Reichsbahnbenutzer vor einem Langzüngler retten; überdies füttert er das barfüßige Gretchen mit gespickten Branntkartoffeln und hypnotisiert dem alternden Faust das Lispeln fort. Dennoch ist er von seiner Tagesarbeit "unausgelastet" (so Kreissekretär Auenwald) und schreibt in Nachtstunden einen Roman "Damals in der Kindheit". Der Roman wird von den Hauptredakteuren des Volksblattes in "Schwer war die Jugend vergangener Zeiten" umgetauft....


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Auflage: s. Erläuterungen, s. Erläuterungen
Zustand: AB
Preis: 1.50 Eur