Der Tag zieht den Jahrhundertweg

Autor: Aitmatow, Tschingis

Verlag: Volk und Welt, Berlin

 

Verziertes Leinen in Schutzumschlag, 433 Seiten (115x195/400g) leicht vergilbt

Aus dem Inhalt:

Von einem unbewußten Muttermord erzählt eine alte kasachische Legende. Ein in den Stammesfehden gefangener junger Mann wurde durch grausame Torturen des Gedächtnisses beraubt. Er wurde ein Mankurt, ein willenloser Sklave. Die Mutter versuchte vergeblich, ihm Gedächtnis und Freiheitswillen zurückzugeben. Dort, wo die legendäre Mutter begraben ist, will der Eisenbahnarbeiter Edige seinen verstorbenen Freund beerdigen. Die Legende wird in der Rückerinnerung Ediges an seinen Freund, an das gemeinsame Leben in der kasachischen Steppe zum sittlichen Prüfstein vergangener und heutiger Menschheitsprobleme. Wurde wirklich alles Erdenkliche getan, damit im Volksgedächtnis die Heroik und Tragik unserer Epoche gewahrt bleibt und fruchtbar gemacht werden kann? Von solchen zurück- und  vorausblickenden Gedanken erfüllt, währt der Tag der Beerdigung länger als ein Zeitalter. Und während sich die kleine Trauerkarawane durch die Steppe bewegt, startet von dem naheligenden Kosmodrom eine Serie kosmischer Raketen. ...
(Auszug aus Klappentext)


Von diesem Buch ist 1 Exemplar erhältlich:

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Auflage: 3., 1983
Zustand: AB
Preis: 2.90 Eur