Briefe von der Front

An seine Frau 1914 bis 1917

Autor: Barbusse, Henri

Verlag: Philipp Reclam, jun., Leipzig

 

Taschenbuch, 357 seiten (105x175/200g) vergilbt, kaum Gebrauchsspuren, guter Allgemeinzustand

Zum Autor/Inhalt:

Henri Barbusse (* 17. Mai 1873 in Asnières-sur-Seine bei Paris; † 30. August 1935 in Moskau) war Pazifist und zog doch einundvierzigjährig freiwillig in den ersten Weltkrieg. Wie so viele seiner Landsleute wurde er getäuscht von der offiziellen Propaganda, daß allein der siegreiche Kampf gegen den preußischen Militarismus  den ewigen Frieden garantiere. Über die alltäglichen Qualen und grauenhaften Erfahrungen seines Frontdaseins legt Barbusse Zeugnis ab in den Briefen an seine Frau. Sie offenbaren seine wachsende Empörung über die sinnlosen Opfer, die die französische Kriegsführung den Soldaten - dem Volk - abverlangt, und seine Solidarität mit den "Proletariern der Schlachten"; sie illustrieren, wie dem Schriftsteller Barbusse aus seiner Parteinahme die Verpflichtung erwächst, genau zu beobachten, bewußt zu gestalten und seinen Hang zum Ästhetizismus zu unterdrücken. Barbusses Frontbriefe geben schließlich Aufschluß über die Entwicklung des revolutionären Antikriegsbuches "Das Feuer", der unübertroffenen literarischen Darstellung des ersten Weltkrieges.


Von diesem Buch ist 1 Exemplar erhältlich:

Briefe von der Front Briefe von der Front
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Auflage: 2., 1987
Zustand: AB
Preis: 2.90 Eur