Leerjahre

Leben und Überleben im DDR-Gulag

Autor: Schmidt, Andreas

Verlag: Anita Tykve, Böblingen

 

Taschenbuch, 571 Seiten (125x187) nicht vergilbt

Zuchthaus Brandenburg, DDR: Leichenschänder, Muttermörder, Bankräuber, Strichjungen. Unter diesen Kriminellen
Andreas Schmidt, ein Politischer. Sein "Verbrechen": Ausreiseantrag in die "BRD". Und: Sohn eines "Kapitalisten".

Fünf Jahre vegetiert der junge Schmidt in mehreren Zuchthäusern der DDR. Er lernt die deutsche Variante des
Archipel GULag kennen. Die "Allmacht" des MfS. Kafka und Orwell standen hier Pate. Dieses Buch ist nur vergleich-
bar mit Solschenizyns Standardwerk über den GULag.

Schonungslos schildert Schmidt Tiefen und Höhen der menschlichen Seele hinter kommunistischen Gitter: Edelmut
ist selten, Niedertracht um so alltäglicher. Der Autor verheimlicht eigene Schwächen nicht. Dies macht dieses außer-
gewöhnliche Buch so lesenswert. Es ist ein Dokument der Menschlichkeit mitten im Roten Terror.


Von diesem Buch ist 1 Exemplar erhältlich:

Leerjahre Leerjahre

Auflage: 1., 1986
Zustand: AB
Preis: 9.90 Eur